Lifestream

Tag der offenen Tür "rund um das Kind"

Am Samstag, den 19.06.2010 öffnen wir unsere Einrichtung zu einem Tag der offenen Tür.

Von 11.00 bis 17.00 Uhr ist jeder herzlich eingeladen, unsere Einrichtung kennenzulernen und sich unseren An- bzw. Umbau, der für die Betreuung der unter 3 jährigen Kinder vorgenommen wurde,zu besichtigen. Unter dem Motto " rund um das Kind" können Sie sich bei verschiedenen Anbietern und Institutionen, wie z.B. der Musikschule,der Sportvereine und der Frühförderstelle Detmold u.a. zum Thema Freizeitgestaltung, Gesundheit usw. informieren. Wir bieten des weiteren Workshops, wie z.b. Tanzen, Spiellieder für unsere Kleinsten oder einen Sinnespacour an. Für das leibliche Wohl sorgen wir mit Erbsensuppe, sowie Kaffee und Kuchen.

Wir freuen uns auf einen sonnigen Tag und viele Besucher.

Geschichte erleben, grenzenlos feiern...

... unter diesem Motto feiern Lügde und Bad Pyrmont vom 10.06. bis 13.06.2010 ein Jubiläumsfest, das die enge Verbundenheit der beiden Städte vor dem Hintergrund einer langen gemeinsamen Geschichte demonstriert.

Auch wir werden dieses Fest im historischen Kinderdorf der Lügder Kindergärten unterstützen. Sie und Ihre Kinder können jeweils am Samstag(12.06.) und Sonntag(13.06) von 12.00 bis 18.00 Uhr an unserem Stand Kreisel ausprobieren und basteln.

Kreisel, ein Spielzeug,das Sie vielleicht schon aus Ihrer Kindheit kennen und das eines der ältesten Spielzeuge ist, das durch archäologische Funde nachgewiesen ist.

In unserer Einrichtung gibt es eine Kreiselsammlung,die nicht nur von unseren Kindergartenkindern genutzt wird. Vielleicht haben Sie nun Lust bekommen, die Faszination des Kreisels zu erleben und auszuprobieren.

Wir hoffen, viele Interessierte an unserem Stand in den Emmerauen begrüßen zu können.

Ein Samstag im Zeichen der Psychomotorik

Am Samstag, den 24.10.09 trafen sich 20 Mitarbeiterinnen der drei städtischen Kindertageseinrichtungen Lügde, um sich gemeinsam mit dem Thema Psychomotorik zu beschäftigen. Silvia Bender, Dozentin der Deutschen Akademie für Psychomotorik (dakp) in Lemgo war eigens angereißt, um den Kolleginnen Theorie und auch Praxis zum Thema nahezubringen. Psychomotorik, was ist das eigentlich und wie kann ich sie in den Kindergartenalltag integrieren? Fragen, auf die wir folgene Antworten erhielten:

„Psychomotorik ist ein ganzheitlich umfassendes Handlungsprinzip der Persönlichkeitsentwicklung und bezeichnet die enge wechselseitige Verknüpfung von Wahrnehmung ( Psyche ) und Bewegung ( Motorik). Bewegung wird dabei nicht als ein rein technischer Ablauf verstanden, sondern beinhaltet immer kognitive Anteile.

Das Greifen bedeutet in dieser Sichtweise auch immer ein Begreifen, das Tasten ein Ertasten, das Fassen ein erfassen.

Jedes Tun ist ein Erkennen und respektiv ist jedes Erkennen ein Tun. ( Interdependenz von Bewegung und Wahrnehmung)“

So schreibt S. Bender in Ihrem Paper, das jede der Teilnhmerinnen an die Hand bekam.

Wie das nun in die Praxis umgesetzt werden kann, probierten die Kolleginnen in vielen unterschiedlichen Bewegungsangeboten aus. Sie spielten Memory nicht wie sonst am Tisch  sondern auf dem Fußboden. Dabei wurden die Karten mit großen Johurtbechern abgedeckt.dsci0113.JPG Bei diesem Spiel war der ganze Körper in Bewegung, es waren weite Wege zurückzulegen und es wurde in Manschaften gespielt. Durch die Bewegungsanteile und die neuen Regeln bekommt das Spiel eine ganz andere Bedeutung für die Erfahrung des Kindes und somit für seine Entwicklung. Hierbei wurde ganz deutlich, dass man auch mit einfachen Mitteln - Alltagsmaterialien- Bewegungsangebote schaffen kann.dsci0116.JPG Es benötigt hier auch keiner großen Halle, den solche Bewegungsangebote sind auch im normalen Gruppenalltag in der Kindertageseinrichtung umzusetzen.

Eine rundum gelungene Fortbildung, aus der alle Kolleginnen viel theoretisches Wissen und praktische Anregungen für den Kitaalltag mitnehmen.

Hurra, wir feiern Richtfest

Nun war es endlich soweit. Der Dachstuhl wurde errichtet und wir feierten mit den Kinder Richtfest. Die Bauarbeiter befestigten den Richtkranz, der mit bunten Fähnchen aus Krepppapier verziert war und die Kinder sangen dazu das Lied von den " Fließigen Handwerkern". Zu einem richtigen Richtfest gehört anschließend natürlich auch eine Stärkung. Diese gab es für die Kinder in Form von Zuckerkuchen und Apfelsaft. Nun hoffen wir, dass unser Anbau schnell fertig wird, damit unsere Kleinsten, die unter drei jährigen Kinder ihre neuen Räume beziehen können. Doch bis es soweit ist, müssen die Igelkinder zunächst einmal ins " Lemmi-Haus" ( altes Schulgebäude in Sabbenhausen) umziehen, damit ihr Gruppenraum durch einen Durchbruch mit dem Neubau verbunden werden kann. Am Montag, den 30.11.09 geht es los. Wir freuen uns schon auf den " Wiedereinzug".

…es gibt uns noch…

Lang, lang ist´s her seit unserem letzten Beitrag. Aber es gibt uns natürlich noch. In den letzten Wochen hatten wir so viel mit den Veränderungen zu tun, die uns KiBiz für das laufende Kindergartenjahr 2009/2010 beschert hat, dass wir den Kindergartenalltag erst einmal neu organisieren mussten.

34 Personalstunden weniger als im Vorjahr heißt es für dieses Kindergartenjahr. Damit verbunden zwar zur Zeit auch 15 Kinder weniger in der Einrichtung , aber natürlich die selben Öffnungszeiten und die selben Arbeitsaufgaben. Ja, das musste erst einmal organisiert und umgesetzt werden. Wir sind jetzt auf einem guten Weg und können uns nun auch wieder Lippelogs widmen.

Was gibt es aus den vergangen Wochen zu berichten: Sandra Kopei hat ihre Weiterbildung zur Fachkraft für U3 Kinder abgeschlossen, Elisabeth Friese ist nun neben Yogalehrerin für Kinder zusätzlich Fachkraft für Erlebnispädagogik und Beate Deppenmeier Fachkraft für Psychomotorik im Bereich Kindergarten und Frühförderung. Herzlichen Glückwunsch zu den erworbenen Zertifikaten, die natürlich auch für unsere Einrichtung eine Bereicherung darstellen.

Desweiteren gibt es zu berichten, dass unser Haus wächst. Mit dem Anbau für die U3- Betreuung wurde begonnen. Das Fundament ist gegossen und die ersten Steine sind gesetzt. Die Kinder und auch wir sind mächtig gespannt darauf, wie es weiter geht....

Mit Yoga in die neue Woche

yogalippeb-001.jpgEs ist Montagnachmittag, und eine kleine Gruppe Kindergartenkinder ordnet in der Tigerentengruppe die orangefarbenen Yogamatten sternförmig an. Den Mittelpunkt bildet ein seidiges Tuch auf dem die Klangschale ihren Platz findet. Zur Begrüßung sitzen wir im Yogasitz auf unserer Matte. Die Kinder treffen sich wöchentlich mit Elisabeth um die Bewegung, aber auch die Konzentration und Ruhe der Yogaübungen zu erfahren. "Meine Lieblingsübung ist das gefaltete Blatt. Das merke ich an den Füßen und im Bauch. Da bin ich dann ganz ruhig."

dsci1464.JPGIn Geschichten verpackte Übungen (Asanas) mit Namen aus der Natur wie die Sonne, der Mond, der Hund, die Katze, die Krähe, die Kobra, der Baum, sprechen alle Sinne an und trainieren die Wahrnehmung. Die Ansage einzelner Merkmale schult die Körperreflexion.

bilder-02-09-018.jpgBei der Übung Baum z.B.: "Spürst du wie stark verwurzelt dein Fuß ist, der die große Baumkrone aufrecht hält? Vielleicht kann sich dein Fuß fester verwurzeln, wenn du dir einen Blickpunkt suchst." Die Kinder spüren  in sich hinein, nehmen sich wahr.

Beim Yoga machen die Kinder nur positive Erfahrungen, denn im Yoga gibt es kein richtig und falsch. Kinder - Yoga ist nicht leistungsorientiert. Die Kinder erfahren dass das, was sie können und wie sie es können gut ist und ihre Art zu leben, zu erleben ist. Es ist ihr "So sein".

dsci1167.JPGYoga ist eine Methode um Kinder mit all ihren Anlagen und Fähigkeiten zu unterstützen und zu stärken. Unterstützt wird die motorische Entwicklung, die Ausdauer, die Konzentration, die Koordination, die Gemeinschaft. Gestärkt wird die eigene Akzeptanz, das Selbstbewußtsein, das Vertrauen, die Wahrnehmung des ich, des Gegenüber und der Umwelt.

dsci1171.JPGPositive Rückmeldungen und Anerkennung lässt die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein wachsen. Im wahrsten Sinne des Wortes: Sie werden sich ihrer selbst immer bewusster. Ihre Körperwahrnehmung wird geschult und sie lernen Verantwortung für sich und ihren Körper zu übernehmen.

Konzept der gemeinsamen Erziehung

"Konzept der gemeinsamen Erziehung":An dieser Weiterbildung nahm unsere Kollegin Hannelore Gröne von September 2008 bis Mai 2009 teil. In fünf Blockveranstaltungen wurden die Teilnehmer im Themenbereich "Integration von Kindern" sensibilisiert und geschult. Sie planten und führten ein Projekt durch und verfassten eine schriftliche Arbeit zum ausgesuchten Thema. Hannelores Thema lautete:Integratives Förderangebot im Wald. " Über Stock und über Stein, mit Handpuppe Knut in den Wald hinein".Knut So gingen wir zusammen mit Knut, dem Waldkobold in den Wald und erlebten dort viele tolle Sachen.

Wir bauten u.a. ein Spinnennetz aus Seilen, in dem man schaukeln konnte spinnennetz.JPGund feierten ein Waldgeisterfest.

Hintergrund war bei jeder unserer Aktivitäten, die Integration jedes einzelnen Kindes in die Gruppe und Kinder mit Schwächen zu stärken, um aktiv am Gruppengeschehen teilzunehmen. Abschluss der Weiterbildung war ein Kolloquium, in dem Hannelore den anderen Teilnehmern ihre Arbeit vorstellte. An dieser Stelle möchten wir, die Mitarbeiter des Kindergartens herzlich zum Zertifikat gratulieren. Wir freuen uns sehr, Hannelores Wissen für unsere Einrichtung nutzen zu können. Herzlichen Glückwunsch auch an die Kolleginnen aus Lügde und Falkenhagen, die ebenfalls erfolgreich an der Weiterbildung teilgenommen haben.

Guten Tag! Ich bin Olli,Olli Ohrwurm!

dsci1995.JPGIch wohne in der Mäusegruppe. Mein Platz ist dort auf einem Hocker unter dem Fenster,  in der selbstgemachten Ohrmuschel aus Stoff. Ständig begleitet mich mein schöner, alter Geräuschekoffer der auf der Fensterbank steht. Die Kinder und Erzieherinnen  der Mäusegruppe helfen begeistert mit,  diesen mit lauten und leisen Geräuschen zu bepacken. Im Koffer befindet sich jetzt eine Rassel, zwei Bauklötze, Zeitung,  mehrere Kastanien und Löffel, ein Xylophon und noch viele Dinge mehr.           Eine Kindergartenoma hat mich aus Wolle gestrickt, und ihr erkennt mich an dem großen und dem kleinen Ohr. Mit dem kleinen Ohr fange ich die lauten Geräusche ein. Das ist immer noch groß genug dafür.  Steht in der Mäusegruppe der große, schwarze Zeiger der Uhr auf der 12,  fange ich die leisen Geräusche mit meinem großen Ohr ein. Dann beginnt hier die "Leisezeit" und alle Kinder , Erzieherinnen und Besucher in den Spielecken  und an den Tischen spielen, malen und erzählen die nächsten  5 Minuten im Flüsterton. Jetzt erfahren alle wie angenehm Ruhe, Stille, das Leise sein kann und erlernen den Umgang mit unserem wichtigsten Sinnesorgan : Das Ohr! Wir erleben wie sehr unser Leben durch das "Hören" beeinflusst wird. Den Morgenkreis um 09.00 Uhr  kann ich täglich aktiv miterleben. Ein Kind legt mich auf  meine Ohrmuschel in die Kreismitte und ich lausche den leisen und lauten Geräuschen, Tönen, Wörtern und bekomme so neue Dinge in meinen Koffer. Hier habe ich Geräusche kennengelernt, die nicht in den Geräuschekoffer passen. Denkt  mal scharf nach! Welche Geräusche meine ich? Genau! Es sind Geräusche zu denen man nichts benötigt als sich selbst. Probiert es  mal aus, und ihr werdet staunen wie viele Körpergeräusche ihr herausfindet. Die Kinder haben mit diesen Geräuschen schon mal ein Memory gespielt, das war sehr lustig und interessant. Außerdem werden Geschichten über mich und meine Freunde erzählt, Lieder gesungen, Rätsel und Geräusche  geraten,  gebastelt,  gebacken und vieles mehr....

Am Donnerstagnachmittag ( 28.05.09 ) um 17.00 Uhr besuchen uns einige Väter der Kinder und möchten uns beim Erstellen eines Hörgartens unterstützen. Jedes Kind  sammelt zu Hause Sachen die dann verarbeitet werden, zum Beispiel  Dosen ohne scharfen Rand, Wasserrohre, Schläuche, Deckel, Kochtöpfe und ähnliches. Wir sind alle sehr gespannt!!! und freuen uns jetzt schon auf den Ohrenschmaus in unserem Hörgarten hinter unserer Mäusegruppe.

Bis zum nächsten Mal

Euer Olli Ohrwurm!

Ein Haus für wilde Bienen

foto-bienenhotel.JPG Wieder mal ein ganz besonderer Vormittag für die "Quasselkasper". Am Donnerstag, den 08.04.09 besuchte uns Herr Struck von der Waldjugend Steinheim. Er konnte uns ganz viel über Wildbienen, die nicht stechen, erzählen.

Außerdem hatte er vorgefertigte "Bienenhotels" im Gepäck. Er erklärte und zeigte uns, wie sie fertiggestellt werden. Jedes Kind dufte sich ein Bienenhotel bauen und sogar mit nach Hause nehmen. Die Kinder waren hochkonzentriert bei der Arbeit. Es galt das Haus mit Schrauben zusammen zubauen, die offenen Fächer mit Schilfrohr zu füllen und das Dach mit feuchtem Lehm zu verdichten. In die Löcher. die in den Lehm bebohrt wurden und in die Öffnungen des Schilfrohrs sollen später die Wildbienen einziehen. Nach mehr als zwei Stunden hielten die Kinder ihr fertiges "Hotel" in den Händen. Nun muss es nur noch an einem sonnigen Platz angebracht werden, dann können die Wildbienen einziehen.

Vielen Dank an Herrn Struck, seine Frau und Ann-Christin, die unseren Kindergartenkindern einen so tollen Vormittag bereitet haben.

Na dann, “Frohe Ostern”

Zu Ostern gehört ein gemütliches Kaffeetrinken mit süßen Leckereien.                          Das dachten auch die Kinder. Mit viel Fantasie, Kreativität und feinmotorischem Geschick waren sie aktiv. Die Torten sind gebacken -  darf es eine feine Sandtorte mit Puderzucker oder lieber eine Knetetorte sein?                                                               bilder-02-09-113.jpg                                   bilder-02-09-122.jpg

                                                   

bilder-02-09-148.jpgWas wäre Ostern ohne Osterräderlauf? Am Ostersonntag rollen die Osterräder  den Osterberg in Lügde herunter.   Am Gründonnerstag, dem letzten Kindergartentag vor Ostern, haben wir mit den Kindern einen Mini - Osterräderlauf veranstaltet. Die Kinder erfuhren einiges über diesen Osterbrauch. Aus Weidenstöcke bauten sie ein Osterkreuz und bohrten ein Loch in den Erdhügel um es aufzustellen. Mit viel Freude und Fingergeschick gaben sie den Osterrädern Anstoß, und schon rollten sie die lange Bahn vom Rutscheberg hinunter auf unseren Spielplatz. Nach diesem gelungenen Räderlauf war uns allen klar - es wird ein gutes Jahr.

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                        Und dann, ist da noch der Osterhase.                         Ja, was hat er denn da ins Nest gelegt?                         Oh, ein schönes bunt-gestreiftes Ei. Für alle Kindergartenkinder hat der Osterhase ein kleines Nest mit einem Ei aus Malkreide vorbeigebracht. Nun hoffen wir auf trockene Ostertage. Wir wünschen euch Kindern viel Freude beim Malen, allen Lesern leckere Torten, einen spannenden Osterräderlauf und viele bunte süße oder auch Kreide -Eier.                                                                                  bilder-02-09-132.jpg  

Fröhliche Ostertage wünscht das Kindergarten - Team                                                   

Reise ins Zahlenland

Die sieben ZwergeUnter diesem Motto stand eine Fortbildung, die von den Beschäftigten der drei städtischen Kindertageseinrichtungen der Stadt Lügde an einem Samstag besucht wurde. Elke Thiel aus Paderborn stellte uns dieses ganzheitliche Förderkonzept zur frühen mathematischen Bildung vor. 

Diese Reise ins Zahlenland erwies sich dann aber als eine echte Expedition, auf der wir mit allen Sinnen unterwegs waren: Wir konnten die Zahlen durch verschiedene Aktivitäten und Materialien mit Händen und Augen begreifen, fühlen, hören, sogar schmecken oder suchen. <!--more-->

Wir besuchten jede Zahl einzeln, lernten ihre Besonderheiten und ihre Bedeutung kennen. Wir fanden heraus, wo wir überall im Alltag mit dieser Zahl in Berührung kommen und wo sie uns begegnet. Am Ende hatten wir das Gefühl, zu jeder Zahl eine persönliche Beziehungzu haben, so als wäre sie unsere Freundin. 

Es wurde uns klar, dass dieses Förderkonzept sehr gut dazu geeignet ist, die Kinder an Zahlen und Mathematik heranzuführen, ja die Zahlen wirklich zu verstehen und zu verinnerlichen.Wenn ein Kind nach der Reise durch das Zahlenland dann alle Zahlen zu Freundinnen gewonnen hat, wird es ihnen in der Schule mit Freude und Selbstbewusstsein begegnen. 

Ach, hätte es dieses Konzept doch schon gegeben, als wir uns mit der Mathematik abplagen mussten, vielleicht wäre es dann auch ein Lieblingsfach geworden. 

[Text: Martina Deppenmeier, Foto: Gertrud Ostermann]

Zwei Hände

Eine kleine blaue Hand und eine größere rote Hand - zwei Hände als Logo für unseren Kindergarten.

Der Abdruck von zwei Kinderhände

Hände -  begrüßen und verabschieden, berühren, streicheln, drücken, schlagen - drücken Emotionen aus, massieren (Entspannung genießen), tasten, spüren Oberflächenbeschaffenheiten, Konsistenz, Temperatur, geben und nehmen, greifen - begreifen, fassen an, als Zeichen der Gemeinschaft, helfen, Große helfen den Kleinen, malen, kneten, matschen, formen, bauen, schreiben - als Ausdrucksmöglichkeiten, unser Erkundungs - und Ausführungsorgan. Mit unseren Händen erfahren wir die Welt, nehmen sie wahr und begreifen sie. Grund genug sie einmal in den Vordergrund zu stellen, meinen wir, das Kita-Team

Eine rundum gelungene Aktion…Vogelhausbau Teil II

VogelhausbauViele zufriedene Gesichter und ganz viele Spaß beim gemeinsamen Tun. Das ist unser Resümee eines tollen Samstag Vormittag. Am7.02.2009 gegen 9.30 Uhr trafen sich sieben Kindergartenkinder (die "Quasselkasper", Kinder der Sprachfördergruppe) mit Ihren Vätern oder Müttern um sich ein Vogelhaus für den Garten zu bauen. Zunächst einmal beschäftigte man sich damit, die Bauanleitung zu lesen und zu verstehen. Danach ging es ans Werk. Mit Säge, Schmirgelpapier und Akkuschrauber wurde aus einem Brett ein Vogelhaus. Dabei war für einige Kinder der Akkuschrauber von Papa eine ganz besondere Herausforderung, denn wann darf man den sonst schon benutzen? Nach getaner Arbeit stärkten sich alle bei einem gemeinsamen Frühstück.<!--more-->

Der ein oder andere fragt sich nun vielleicht : was hat der Bau eines Vogelhauses mit Sprachförderung zu tun? Sprachförderung bedeutet nicht nur dafür zu sorgen, dass die Wörte richtig ausgesprochen werden. Es bedeutet vielmehr,Sprache zu verstehen,Sprache aktiv zu benutzen und einen umfangreichen Wortschatz zu besitzen. Deshalb bieten wir den Kindern viele unterschiedliche und attraktive Aktionen an, die die Kinder anregen. Sie bekommen Dinge erklärt, müssen dabei genau zuhören um zu verstehen und handeln zu können. Sie lernen viele ( neue) Gegenstände, Abläufe o.ä. kennen und erweitern so ihren Wortschatz. Hierbei ist auch und gerade Bewegung ein wichtiger Faktor, denn im aktiven Tun sind Absprachen und Gespräche mit anderen wichtig.Die Kinder werden sicherer im Umgang mit Sprache und ihr Selbstwertgefühl wird gestärkt. Die "Quasselkasper", die sich an einem Vormittag in der Woche treffen,werden in diesem Kindergartenjahr durch das Projekt " Über Stock und Stein" in ihrer Sprachkompetenz gefördert. Sie gehen in den Wald, treffen sich am Bach und machen ganz viele (Sprach) Erfahrungen in der Natur.

Wir sägen, bohren, schrauben…unser Vogelhaus

Die Kinder der "Quasselkasper" ( Sprachfördergruppe) haben ihre Väter ( oder Mütter) in den Kindergarten eingeladen. Sie treffen sich am Samstag, den 07.02.09, um gemeinsam ein Vogelhaus zu bauen. Alle Kinder sind schon ganz aufgeregt, denn Sägen, Bohren und Schrauben kommen im normalen Kindergartenalltag nicht so häufig vor. Im Vorfeld wurden  im Sprachförderprojekt von den Kindern schon Meisenringe hergestellt, die später in das fertige Vogelhaus gehängt werden. Nach getaner Arbeit( wir hoffen es gibt keine Verletzten) wollen wir uns an einem kleinen Frühstücksbufett stärken.Das haben wir uns dann verdient.

Wir hoffen, dass alle zu Hause im Garten einen schönen Platz für ihr Vogelhaus  finden werden.  

Eine ganz besondere Reise

ZahlenlandJetzt gehts los. Die "Großen" Kindergartenkinder verreisen. Zwölf Wochen lang gehen sie jeweils einen Vormittag auf die Reise in das -Zahlenland. Im Zahlenland, in dem die Zahlen von 1-10 zu Hause sind, gibt es einen Zahlenweg, Zahlenhäuser- und gärten und die Zahlenfee "Vergissmeinnicht". Der Zahlenkobold Kuddelmuddel treibt sein Unwesen und lehrt uns, dass es erlaubt ist, mal einen Fehler zu machen. Mit Geschichten, Liedern, Mal- Bastelaktionen, körperlicher Bewegung und Spielen rund um die Zahlen, werden die Kinder nicht nur mathematisch motiviert, sondern auch ganzheitlich gefördert. Über den Zahlenweg( jede Zahl wird durch eine Platte mit der aufgemalten Ziffer dargelegt) ziehen wir mit dem Lied "Kinder nehmt euch an die Hand, wir wandern froh durchs Zahlenland.. "ein und wieder aus.<!--more--> "Eins ist mein Name kennst du mich schon, singe mein Lied auf einem Ton...."  Die Reise zum Zahlengarten eins beginnt. In den Garten eins, der durch einen runden grünen Teppich dargestellt ist, darf nur, was für die eins typisch ist. Die Kinder gehen auf die Suche und richten den Zahlengarten ein, in dem sie ihn mit 1Legostein, 1Auto, 1Einhorn, 1Haus mit der Hausnummer 1, einem Kind, 1Sonne,....bestücken. Aber oh Schreck, was ist passiert? Der Zahlenweg ist in Unordnung geraten. Die Kinder rufen einstimmig:"Das war bestimmt Kuddelmuddel, der hat alle Zahlen durcheinander gebracht!" Schnell wird der Zauberspruch gesagt und damit die Zahlenfee "Vergissmeinnicht"herbeigerufen. Mit ihr zusammen erarbeiten die Kinder den Zahlenweg und lernen Vor-und Nachgänger der Zahlen. Beim Betreten unseres Kindergarten leuchtet am Flurfenster die Zahl der Woche. Unter ihr steht der Zahlenkorb, in den die Kinder entsprechend der Zahl Gegenstände hineinsammeln. Kindermund - Unterhaltung am Maltisch: N. sagt:   "Weißt du was, das Projekt mit den Zahlen, und der eins, dass find ich geil!" Antwort : "Ich auch, ich bin einmalig!"  lachen, malen weiter und singen das Zahlenlandlied.